Montag, 20. Januar 2014

Normal is(s)t das nicht

Zu schade, dass ich nicht Gedanken lesen kann. Denn ich hätte zu gern gewusst, was der Verkäufer in der Fritten-Bude gestern Abend dachte. Da stehe ich in seinem Imbiss. Dönergeruch liegt in der Luft, während er ein Pita-Brot für eine Kundin belegt und auf meine Bestellung wartet.
Mit einem großen Thunfisch-Salat verlasse ich die
Fritten-Bude. Foto: Michael Althaus (danke dafür)


„Ich hätte gern einen großen Salat, mit Thunfisch.“ Großer Salat! Beim Dönermann!! Keine Sorge, reif für die Klapsmühle bin ich (noch) nicht. Pommes, Pizza und Burger sind für mich aber derzeit tabu.
Denn darauf zu verzichten, fällt mir deutlich leichter als auf Süßigkeiten. Davon futtere ich während der Trainingsphase zwar weniger als sonst (nur noch zwei statt drei Keks-Packungen täglich…), aber wenig ist dann doch etwas anderes. Wenn ich den Konsum noch weiter kürze, bekommt der Körper Entzugserscheinungen.

Also dann doch lieber einen Salat. Apropos Salat: Den gibt’s nahezu täglich nach der Arbeit. Und zwar selbstgemacht. Wenn ich so weiter mache, kann ich in demnächst meinen Magen zum Gewächshaus umfunktionieren und Photosynthese betreiben.
Und so sieht mein Abendessen live und in Farbe aus.
In diesem Sinne - guten Appetit!
Meinem Magen scheint die Vorstellung nicht zu gefallen. Jedenfalls hat er beim Intervall-Training am Wochenende heftig rebelliert - na klasse, das geht ja gut los. Denn die Intensiv-Vorbereitung startet erst in zwei Wochen.
Bis dahin hat der Magen noch Zeit, sich auf Obst und Gemüse einzustellen. Und der Dönerverkäufer sich auf mich: Denn der Salat war echt lecker.

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